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Alpine Mehrseillängen an der Blaueishütte 2018

Ein Kursbericht vom Teilnehmer Felix Laarmann

 

Am Mittwoch im strömenden Regen angekommen, gestaltete sich der Aufstieg zur Blaueishütte durchaus feucht. Trotzdem beeindruckte die schöne Landschaft immer wieder mit dem aufkommenden Blick auf den Hintersee.

Am Donnerstag boten große Felsblöcke mit Bohrhaken ein gutes Übungsgelände zur Selbstrettung und zum Keile und Friends legen. Die näher an der Hütte gelegenen Platten ermöglichten den Expressflaschenzug und noch 2 Seillängen Plattenkletterei vor dem Abendessen.

Am Freitag ging es dann über die Platten bis zur Nord-Ost-Wand der Schärtenspitze und dann diese hinauf zum Gipfel. Der freie Blick von der Nord-Ost-Wand auf das Watzmann-Massiv, sowie die nach den 9 Seillängen Plattenkletterei willkommene steilere Wand machten diese Seillängen zum Genuss, auch wenn die Absicherung teilweise etwas dürftiger ausfiel als auf den Platten oder der Schärtenwandverschneidung am kommenden Samstag.

Der Zustieg zur Schärtenwand, bzw. die gesamte Tour an diesem Tag, hatte oft mehr Zeit zum Finden des richtigen Weges, als für die Kletterrouten beansprucht. Die Schärtenwandverschneidung machte mit ihren 5 schönen Seillängen die Orientierungsprobleme aber alle Mal wieder weg.

Nach einer Stärkung mit den äußerst leckeren und angenehm großen Kuchenstücken der Blaueishütte wurden vor dem Abendessen zum Abschluss noch ein paar Seillängen auf den Platten geklettert, bevor es am kommenden morgen wieder Richtung Parkplatz und in die Heimat ging.

Abschließend kann man sagen, dass das Panorama, sowie die Kletterrouten an der Blaueishütte genauso lohnenswert sind, wie die kulinarische Versorgung auf der Hütte.

Text: Felix Laarmann
Foto: Mark Ansorg