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Kursbericht: Sicherheitstechniken - Mobile Sicherungsmittel im Ith

Ein Kursbericht von Mark Ansorg, 10.08.2016
Ausbildungsprogramm der Sektion Wuppertal

 

Frei nach dem Motto „Legen, legen, nochmals legen“ haben wir uns Anfang August im Ith getroffen. In der Heimat vom Kamel, der Anakonda und dem Krokodil ging es in erster Linie um die sicherer Praxis mit mobilen Sicherungsmitteln.

Da wo keine Haken waren, haben sich die Kursteilnehmer selber geholfen und Schlingen gelegt, Keile versenkt und Friends gesetzt. Spätenstens beim „BigWall-Spiel“ waren alle Teilnehmer dann auch gut auf Betriebstemperatur, denn hier sollte sich ausschließlich an mobilem Sicherungsmaterial emporgearbeitet werden. Das alles noch nicht am scharfen Ende des Seil, sondern gesichert im Toprope. Der Spaß am Spiel mit der Technik war nicht verboten und so wurde auch über die „Bandschlingen-Verlustangst“ eher gelacht als sich vor ihr gefürchtet.

Baden wollte am Zeltplatz dann keiner mehr, dafür aber die Jugendgruppe neben uns aber um so mehr. Abends saßen wir dann in netter Runde hungrig im Schein des Trangia-Kochers zusammen und füllten die Kohlehydratspeicher wieder auf. (Irgendwie haben sich dann auch die 3 Haribotüten von Alexis wieder gefunden.) Dank Kühlbox vom Michael waren die Biere noch schön kühl.

Am zweiten Tag stiegen die Teilnehmer moderate Touren eigenständig vor. Wer sonst an Haken stark klettert braucht hier in einer 4+ trotzdem ein solides Nervenkostüm – dies Nerven bewiesen die Unerschrockenen. Die Ausbilder gaben bei allen Aktivitäten Hilfestellung, beantworteten viele Fragen, feuerten an, sorgten nicht zuletzt für einen sicheren Kursablauf und hatten auch ihren Spaß mit der netten Truppe.