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Gundlagen für den Vorstieg an künstlichen und natürlichen Wänden (Kursbericht)

Nach dem Kletterwochenende in wohliger Erschöpfung langsam in die Hängematte gleiten…

 

So standen am Samstag um 9 Uhr neun erwartungsvolle Gesichter auf dem Parkplatz des Landschaftsparks Duisburg Nord.

„Grundlagen für den Vorstieg an künstlichen und natürlichen Wänden in heimischen Klettergärten mit Michael Horst und Michael Lautenschläger waren angesagt. Nachdem sich jeder kurz vorgestellt hat (Klettererfahrung, eigene Einschätzung der Fähigkeiten, Ziele) ging es erst einmal in die Theorie:

Vermittelt wurden die Unterschiede zwischen Toprope- und Vorstieg-Klettern. Von den Kräften, die auftreten, ist es etwas ganz anderes, wenn man einen Kletterer im Toprope mit wenig Schlappseil sichert, als wenn ein Vorstieg-Kletterer in seine letzte geklippte Expresse (Exe) fällt! Auf das Spotten, Seilein- und Ausgabe, Stand des Sichernden und das Klippen der Exen wurde seitens der Ausbilder genauso geachtet, wie auf Kleinigkeiten (Helm, Karabiner zugeschraubt, etc).

Der Landschaftspark Duisburg Nord an sich ist ein „muss“! Wer nicht so gerne an Beton klettert, weicht aus. So entschied sich die Gruppe am Sonntag mit der Legowand in Lindlar für eine neue Herausforderung: Eine tolle Wand für Anfänger (und Fortgeschrittene) im Vorstieg als auch im Toprope. Hier konnte das Erlernte sowohl für den Sichernden, als auch für den Kletterer erweitert und vertieft werden. Ja, auch für den Kletternden: denn schließlich ist es eine Kopfsache, im Toprope mal ein paar Dezimeter ins Seil zu plumsen oder im Vorstieg schon mal einige Meter seitlich der letzte Exe zu fallen.

Sonntag standen dann zum Abschied völlig zufriedene Gesichter auf dem Parkplatz und tauschen sich über dieses runde und gelungene Wochenende aus. Durchweg ein tolles Team was sich da getroffen hat. Abschließend bleibt nur noch festzustellen, dass uns sogar der Wettergott hold gesonnen war, es gab viel Sonne und nur am Sonntag sorgten Wolken für eine gewünschte Abkühlung.

Einen außerordentlichen Dank noch mal an das Team vom DAV-Wuppertal

Ute und Hermann

(Mai 2017)