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Rückblick - 125 Jahre DAV-Wuppertal


Wir feiern mit – wir stellen uns vor

von Magdalena Felderhoff,
Fotos Marco Gianni


Ein Anliegen war uns, wie „fühlt“ es sich an, wenn die eigene Beweglichkeit eingeschränkt oder das Greifen richtig schwierig ist.
Bei den Gämsen konnten Gäste sich selber ein Bild darüber machen. Bevor es in die Route ging, hat der Kletterer Prothesen an Beinen oder Händen umgebunden bekommen, erst dann ging es los! Es ist „erstaunlich“, wie schwer das ist! Man konnte richtig sehen, wie man sich „abmüht“, um Bewegungen auszuüben. Ohne Prothesen, da klettert man den „GäMSen - Steig“ (UIAA 3) leicht hinauf. Aber mit Bein- o. Handprothese, hier konnten gesunde Kletterer selber erspüren, wie „Behinderung“ sein kann: „UPS, wie komme ich denn mit steifen Beinen weiter nach oben oder kann ich den Klettergriff überhaupt greifen“? Damit wird nachempfindbar, wie es ist, wenn ein MS-Erkrankter z.B. Lähmung oder Missempfindung hat. Selbst wenn die Route geschafft ist, wie kann ich am Boden Stand halten ohne hinzufallen? Mit einfachen Mitteln konnten wir Interessierten darlegen, wie körperliche Störungen eines an MS erkrankten Menschen sich anfühlen können. Toll, so viele Menschen haben uns bei den Wupperwänden besucht. Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei Fr. Hinz vom Landesverband DMSG NRW e.V. und natürlich bei allen unseren Gästen. Das hat uns riesig gefreut. Wer mehr über uns wissen möchte, schaut hier:

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