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Bergsteigen

Die klassische Form des Bergsteigens findet im hochalpinen, meist weglosem Gelände statt. Der Bergsteiger bewegt sich in einem ausgesetzten, teils absturzgefährdeten Umfeld, in dem die alpinen Gefahren erheblich zunehmen. Leichte Kletterpassagen bis in den II. und III. Schwierigkeitsgrad, Schneeflanken und flache Gletscher sind möglich. Die Touren werden anspruchsvoller und verlangen vom Bergsteiger grundlegende Kletterkenntnisse, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Orientierungsfähigkeit.

Bergsteigen ist einerseits eine erweiterte Spielform des Bergwanderns und kann auch Klettersteige enthalten. Andererseits bildet Bergsteigen den Grundstein für klassische Hochtouren in spaltenreichem Gletscher, Eisflanken und Mixed Gelände (Fels und Eis).

 


Hochtouren

Klassische Hochtouren bringen uns auf die höchsten Dächer der Alpen. Die Touren führen meist durch wegloses, teilweise sehr ausgesetztes, hochalpines Gelände. Dazu gehören Kletterpassagen im Fels, Gletscherbegehungen mit Spalten oder auch steile Eis-/Firnflanken. Der Bergsteiger verfügt über eine qualifizierte Ausbildung im Umgang mit Steigeisen und Eispickeln. Er beherrscht die entsprechende Sicherungstechnik im Eis und Fels, kann selbständig eine Spaltenbergung durchführen und ist mit den alpinen Gefahren vertraut. Da viele Touren auf über 3.000 oder sogar über 4.000 Höhenmeter stattfinden, ist der Alpinist akklimatisiert und verfügt über eine sehr gute Kondition.